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Kompetenzzentrum für translationale Medizin und Unternehmertum auf dem Inselareal Betriebsstart für sitem-insel - neues Gebäude seit kurzem im Bau

23. Januar 2017 – Medienmitteilung

Das vom Kanton Bern vor gut zwei Jahren initiierte Technologiekompetenzzentrum für translationale Medizin und Unternehmertum wird konkret. Anfang Jahr hat die sitem-insel AG ihren Betrieb aufgenommen. Mit dem Bau eines eigenen Gebäudes auf dem Areal des Inselspitals wurde begonnen. Wegen seiner zentralen Aufgabe – Erleichtern des Überführens von medizinischen Forschungsresultaten in die klinische Praxis und in die industrielle Produktion – hat der Bund sitem-insel als Forschungszentrum von höchster nationaler Bedeutung anerkannt. Auf dieser Grundlage gewähren Bund und Kanton sitem-insel eine Anschubfinanzierung.

An einer Medienkonferenz am Montag (23.01.2017) in Bern haben Regierungsrat Christoph Ammann und die Führung der sitem-insel AG über den Stand der Arbeiten informiert. Volkswirtschaftsdirektor Ammann zeigte sich erfreut, dass der Bund im Dezember 2016 sitem-insel als Forschungseinrichtung von nationaler Bedeutung mit höchster Priorität eingestuft und darauf gestützt eine Anschubfinanzierung von 25 Millionen Franken gewährt hat. Damit stellen Kanton und Bund der sitem-insel gemeinsam insgesamt 50 Millionen Franken Betriebsbeiträge für die Startphase zur Verfügung. Der Kanton erwarte nun ein starkes Engagement der Wirtschaft in der Trägerschaft des Zentrums und der Schule, aber auch als Nutzerin der angebotenen Leistungen.

Anfang Jahr hat das Zentrum den Betrieb mit einem personell leicht geänderten Verwaltungsrat, der neu von Prof. em. Dr. Gabor Szekely geleitet wird, aufgenommen. Fünf der sieben Verwaltungsräte kommen aus der Privatwirtschaft. Operativ geführt wird das Kompetenzzentrum für translationale Medizin und Unternehmertum von Prof. em. Dr. Felix Frey.

Spitzenplatz im Erfinden, im Mittelfeld beim Umsetzen

Die zentrale Aufgabe des Zentrums ist es, das Überführen von Forschungsresultaten in die klinische Praxis und die industrielle Produktion zu erleichtern und zu beschleunigen. Zu diesem Zweck bietet sitem-insel Beratung und Unterstützung bei der Produktzulassung sowie eine Schule zur Ausbildung von Spezialisten für die Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis an. Die breitgefächerte wissenschaftlich-technische Infrastruktur von sitem-insel wird gemeinsam von der Wissenschaft und der Wirtschaft genutzt werden können. Für Gabor Szekely ist der Handlungsbedarf bei der Translation in der Schweiz gross, denn das Land melde zwar am meisten Patente pro Kopf an und zähle somit zu den innovativsten, doch beim Umsetzen der eigenen Erfindungen rangiere die Schweiz nur im Mittelfeld. Auch Prof. Uyen Huynh-Do vom Inselspital betonte, wie wichtig es sei, den Translationsprozess zu verbessern, indem Nachwuchs gefördert und Führungskräfte ausgebildet würden, die diesen komplexen Prozess professionell managen können.

Finanzierung des Gebäudes gesichert

Felix Frey zeigte sich erfreut, dass mit dem Aushub die Vorbereitungsarbeiten für den Neubau des Zentrums gestartet werden konnten. Anfang Februar 2017 rechnet sitem-insel mit der definitive Baubewilligung für das Gebäude im Umfang von rund 20‘000 m2. Die Finanzierung sei sichergestellt – und zwar dank Aktionären aus der Privatwirtschaft wie der Basler Straumann AG; auch Energie Wasser Bern ist am Gebäude beteiligt. Der Kanton Bern gibt die Parzelle im Baurecht ab, was der Regierungsrat im Dezember 2016 entschied. Die Nähe zum Universitätsspital und zur Universität sei für die Partnerinnen und Partner aus der Wirtschaft und für die Grundlagenforschung attraktiv, betonte Frey.

Mit der Konkretisierung von sitem-insel sei ein weiterer grosser Schritt zur Realisierung eines innovativen und starken Medizinstandortes Bern getan, stellte Regierungsrat Christoph Ammann mit Genugtuung fest. Der Vizepräsident des Verwaltungsrats der sitem-insel AG, Uwe E. Jocham, betonte, dass das Zentrum die Innovationskraft fördere, die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit stärke und die Forschung in der Schweiz auf höchstem Niveau sichere.

Mediendokumentation

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