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Cleantech Volkswirtschaftsdirektion lanciert Pilotprojekt zur Förderung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft

6. Januar 2017 – Medienmitteilung

Die landwirtschaftliche Produktion im Kanton Bern ist mit ihren rund 11‘000 Betrieben ressourcen- und energieintensiv. Um die Effizienz der eingesetzten Energie zu steigern und das Potenzial für die Produktion von erneuerbaren Energien aufzuzeigen, lanciert die Volkswirtschaftsdirektion ein zweijähriges Pilotprojekt zur Förderung der Energieeffizienz und zur Stärkung der Cleantech-Kompetenz in der bernischen Landwirtschaft.

In der landwirtschaftlichen Produktion besteht sowohl hinsichtlich der Energie- und Klimaeffizienz als auch beim Ausbau erneuerbarer Energien noch Potenzial. Eine Verbesserung der Energieeffizienz und damit eine Senkung der Produktionskosten sind für die Landwirtschaft auch aus wirtschaftlicher Sicht relevant, insbesondere für intensive Tierhaltungs- und Spezialkulturbetriebe.

Zwei Jahre dauerndes Pilotprojekt

Vor diesem Hintergrund hat die Volkswirtschaftsdirektion in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umweltkoordination und Energie ein zweijähriges Pilotprojekt zur Förderung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft lanciert. Dabei soll mit einem Klima- resp. Energiecheck – der im Rahmen des Projekts entwickelt wird – das Reduktionspotenzial eines Landwirtschaftsbetriebs ermittelt werden. Anschliessend soll aufgezeigt werden, welche Massnahmen in den Bereichen Energieproduktion, Energieeffizienz und Klimaschutz für den Betrieb am meisten Sinn machen und sich auch finanziell rechnen. Aufgrund der im Pilotprojekt gesammelten Erfahrungen soll entschieden werden, ob eine landwirtschaftliche Energie- und Klimaberatung im Kanton Bern grossflächig eingeführt werden soll. Mit dem Projekt sollen zudem die Synergien zwischen Energieverbrauch und Luftreinhaltung genutzt und die Cleantech-Kompetenz in der Berner Landwirtschaft gestärkt werden.

Breit abgestützte Projektgruppe

Die Projektgruppe setzt sich aus Vertretern und Vertreterinnen des Amts für Umweltkoordination und Energie, des Geschäftsbereichs Immissionsschutz des beco, des Amtes für Landwirtschaft und Natur LANAT (Inforama, Abteilung Strukturverbesserungen und Produktion ASP), des Berner Bauern Verbandes BEBV und der Berner Fachhochschule BFH (Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL) zusammen.

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