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Olympische Winterspiele «2026. Les Jeux Swiss Made» Regierungsrat unterstützt gemeinsame Kandidatur

14. Dezember 2016 – Medienmitteilung

Der Regierungsrat des Kantons Bern unterstützt die Kandidatur «2026. Les Jeux Swiss Made» für die Olympischen Winterspiele 2026 mit einer Million Franken aus dem Lotteriefonds. Dies, falls Swiss Olympic das Projekt für eine internationale Kandidatur auswählt und deren gesamte Finanzierung sichergestellt ist. Das überregionale Konzept von «2026. Les Jeux Swiss Made» sieht neben dem Zentrum im Wallis auch Wettkampforte in Kandersteg, Bern und Biel sowie ein Olympisches Dorf in Thun vor.

Gemäss den Vorgaben des Olympischen Komitees steht bei Olympischen Spielen künftig die finanzielle und ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund. Diese neuen Kriterien kommen bei der Vergabe der Winterspiele 2026 erstmals zum Zug. Günstigere und kleinere Spiele erhöhen die Erfolgschancen einer Schweizer Kandidatur. Standorte mit bestehenden Sportstätten sollen neuen grossen Infrastrukturprojekten vorgezogen werden. Auch müssen nicht mehr alle Aktivitäten an einem Standort stattfinden, was eine überregionale Zusammenarbeit ermöglicht

Der Regierungsrat hat sich entschieden, das Walliser Projekt «2026. Les Jeux Swiss Made» aktiv zu unterstützen. Falls Swiss Olympic dieses Projekt für eine internationale Kandidatur auswählt, wird sich der Kanton Bern mit einer Million Franken aus dem Lotteriefonds beteiligen. Der vom Regierungsrat bewilligte Beitrag wird nur geleistet, wenn die Kosten von insgesamt 24 Millionen Franken für die Kandidaturphase gesichert sind und der Bund die Kandidatur ebenfalls unterstützt. Der Regierungsrat ist erfreut, dass der Bundesrat einer Schweizer Olympiakandidatur positiv gegenübersteht und die Machbarkeit abklärt. Der Regierungsrat hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder für eine national geführte Kandidatur ausgesprochen.

Das Projekt sieht Austragungsorte in den Kantonen Wallis, Bern, Freiburg, Waadt und Graubünden vor. Es baut weitgehend auf bestehenden Sportanlagen auf und nutzt die vorhandenen Verkehrsinfrastrukturen, um eine nachhaltige Durchführung der Spiele zu gewährleisten. Zentrum der Olympischen Spiele wären der Kanton Wallis und die Host-City Sion. Das zweite Olympische Dorf ist in Thun vorgesehen. In Kandersteg sollen die Skispringen, die Nordische Kombination und eventuell Langlaufwettkämpfe stattfinden, in den Städten Bern und Biel Eishockeyspiele.

Der Regierungsrat unterstützt eine Kandidatur von «2026. Les Jeux Swiss Made», weil die Bedeutung einer Olympiakandidatur die Wirkung des üblichen Tourismusmarketing weit übertrifft. Die Olympischen Spiele wären eine Plattform, um den Kanton Bern als attraktive Tourismus- und Wintersportdestination, als Wirtschaftsstandort und als Lebensraum einem weltweiten Publikum zu präsentieren. Für den Kanton Bern eröffnen sich so auch Chancen für längerfristige Optimierungen der Verkehrs- und Sportinfrastruktur.

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