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Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im Dezember 2017 Saisonaler Anstieg der Arbeitslosigkeit

9. Januar 2018 – Medienmitteilung

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern ist im Dezember 2017 um 447 Personen auf 13‘826 angestiegen. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,4 auf 2,5 Prozent (Schweiz: von 3,1 auf 3,3 Prozent). Die Zunahme ist weitgehend durch die zu dieser Jahreszeit übliche Entwicklung im Baugewerbe begründet. Bereinigt um diese saisonalen Effekte ist die Arbeitslosigkeit stabil geblieben. Im Jahresmittel 2017 waren 14‘566 Personen arbeitslos (2016: 15‘283). Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent (2016: 2,7 Prozent).

Die Zunahme der Arbeitslosigkeit im Dezember erklärt sich grösstenteils mit saisonalen Effekten. Den grössten Anstieg verzeichnete dabei das Baugewerbe mit 659 Personen. Im Gastgewerbe sank die Zahl der Arbeitslosen dank dem Start der Wintersaison um 263 Personen.

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug gemäss Modellberechnungen des beco Berner Wirtschaft 2,3 Prozent. Anfangs Jahr betrug diese 2,7 Prozent (Details zur Saisonbereinigung siehe Infokasten).

In den touristisch geprägten Verwaltungskreisen des Oberlands ging die Arbeitslosigkeit zurück, in den übrigen Verwaltungskreisen des Kantons stieg sie an. Den grössten Anstieg verzeichnete die industriell geprägte Region Jura bernois. Die Spannweite der Arbeitslosenquote in den zehn Verwaltungskreisen des Kantons geht von 1,5 (Frutigen-Niedersimmental und Interlaken-Oberhasli) bis 3,9 Prozent (Biel/Bienne).

Verglichen mit dem Dezember 2016 sind 2 810 Personen weniger arbeitslos.

Vorwiegend aus der Industrie trafen 9 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 73 Beschäftigte (November: 12 Gesuche, 242 Beschäftigte).

Zusätzliche Informationen finden sich unter www.be.ch/wirtschaftsdaten

Hinweis

Bei der Saisonbereinigung werden regelmässige jahreszeitliche Einflüsse aus der Monatsstatistik eliminiert, um die konjunkturbedingten Veränderungen der Arbeitslosenzahlen zu untersuchen. Die jahreszeitlichen Schwankungen kommen beispielsweise durch die Witterung (Gast- und Baugewerbe) oder institutionelle Termine (Ausbildungsabschlüsse, Feiertage, Ferien) zu Stande.

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