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Vierter Bodenbericht des Kantons Bern Wie eine nachhaltige Bodennutzung gelingt

5. Mai 2017 – Medienmitteilung

Die Fruchtbarkeit der Böden verschlechtert sich durch zu intensive Nutzung. Die Landwirtschaft ist gefordert, ein Gleichgewicht zwischen Nutzen und Schützen bei der Bodenbewirtschaftung zu finden. Der vierte Bodenbericht des Kantons Bern zeigt Wege zu einer nachhaltigen Bodennutzung auf. Denn Böden sollen auch in Zukunft mit ihren ökonomischen und ökologischen Funktionen Mensch und Umwelt zur Verfügung stehen.

Der Boden ist eine knappe, nicht erneuerbare Ressource. Um Böden in ihrer Menge und Qualität zu schützen, präsentiert die Fachstelle Bodenschutz der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern im vierten Bodenbericht Empfehlungen für den Erhalt funktionsfähiger, gesunder Böden. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es eines ganzheitlichen Ansatzes, der mehrere Anliegen berücksichtigt: das Klima schützen, die Landschaft erhalten, Naturgefahren vermindern, die Gewässer sauber halten und gesunde Nahrungsmittel produzieren.

Anpassungen beim Bearbeiten des Bodens erforderlich

Um die Qualität von Kulturland- und Waldböden zu erhalten, ist es nötig, diese schonend zu bewirtschaften. Die Herausforderung besteht darin, der Verdichtung des Bodens vorzubeugen, ohne Boden und Gewässer weiter mit Schadstoffen zu belasten. So soll beispielsweise der Druck auf den Boden beim Befahren mit landwirtschaftlichen Maschinen und Zugfahrzeugen begrenzt werden. Dies ist möglich mit dem Anbausystem Direktsaat oder einem bodenschonenden Pflugsystem wie dem On-Land-Pflug, bei dem alle Traktorräder ausserhalb der Furche laufen. Massnahmen wie diese verhindern, dass sich der Boden auf schädliche Art und Weise verdichtet und beugen so Überschwemmungen und Erosion vor.

Veränderungen frühzeitig erkennen, «Bodenkompetenz» bündeln

Wichtig ist auch die Überwachung des Zustands der Böden mittels langjährig und kontinuierlich erhobener Daten. Beeinträchtigungen können so frühzeitig erkannt und Gegenmassnahmen in die Wege geleitet werden. Auch soll die Zusammenarbeit und der Wissensaustausch unter Bodennutzenden, Politik, Verwaltung und Forschung weiter gefördert und die Öffentlichkeit für das Thema Boden sensibilisiert werden – mit regelmässigen Informationsveranstaltungen, Publikationen und Weiterbildungen im Feld.

Der Bodenbericht 2017 kann unter www.be.ch/bodenschutz heruntergeladen werden.

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