Schwerpunkte der Legislatur
Bern weiter positiv bewegen –
Schwerpunkte des Volkswirtschaftsdirektors für die Legislatur 2010 – 2014
Nach erfolgreicher Regierungsarbeit in den Jahren 2006-2010 (•Bilanz der Legislaturziele 2006-2010) will Regierungsrat Andreas Rickenbacher den Kanton Bern weiter positiv bewegen: Wirtschaftlich, ökologisch und sozial.
Die Volkswirtschaftsdirektion soll als Querschnittdirektion einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der Grundmaxime der Regierungspolitik 2011-2014 leisten – der Stärkung der nachhaltigen Entwicklung. Regierungsrat Andreas Rickenbacher hat daher für die Legislatur 2010-2014 in den Bereichen Wirtschaft, Arbeit, Landwirtschaft, Wald und Ökologie die folgenden Schwerpunkte definiert:
Den Wirtschaftsstandort stärken
- Der Regierungsrat des Kantons Bern hat die •Wirtschaftsstrategie 2025 (PDF, 5.7 MB, 82 Seiten) zuhanden des Grossen Rats verabschiedet. Die Strategie legt die wirtschaftspolitischen Ziele und Schwerpunkte für die nächsten fünfzehn Jahre fest. Die Ziele sind ambitiös: Der Wohlstand aller Bernerinnen und Berner soll über den Schweizer Durchschnitt steigen und die Wirtschaftskraft soll gestärkt werden.
- Innovation und Wettbewerbsfähigkeit werden durch die Stärkung des Technologietransfers zwischen Bildungsinstitutionen und Wirtschaft sowie die Weiterführung der Clusterpolitik gestärkt. Ein Schwerpunkt wird auf dem Thema •Cleantech liegen – hier soll die gute Position des Kantons Bern ausgebaut werden.
- Die •Hauptstadtregion Schweiz muss sich als der Raum etablieren, in welchem sich Wirtschaft und Politik treffen. Es gilt, das Wertschöpfungssystem aus öffentlicher Verwaltung, staatsnahen Betrieben und der Privatwirtschaft besser in Wert zu setzen.
Die traditionelle Wirtschaft in den ländlichen Regionen fördern
- Die •LANAT-Strategie 2014 weist den Weg in Richtung einer ressourcenschonenden, tiergerechten und damit konkurrenzfähigen bernischen Landwirtschaft. Die Massnahmen der Strategie werden aktiv umgesetzt.
- Aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen wird die •nachhaltige Nutzung des Berner Waldes weiter vorangetrieben.
- Damit der •Bernische Tourismus langfristig erfolgreich bleibt, müssen die Destinationen weiter verdichtet und die Marke „Berner Oberland“ aktiv gepflegt werden.
Die Lebensgrundlagen erhalten
- Der Schutz der •Biodiversität, der Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, ist für uns Menschen von grösster Bedeutung. Der Kanton Bern hat 2008 als erster Kanton ein Aktionsprogramm zur Stärkung der Biodiversität lanciert. Das Aktionsprogramm ist auf eine Dauer von 8 Jahren ausgelegt. Eine erste •Zwischenbilanz des Aktionsprogramms "•Stärkung der Biodiversität im Kanton Bern" hat im Herbst 2011 ergeben, dass die Umsetzung auf Kurs ist.
- Luft und Boden gehören zu den wichtigsten natürlichen Ressourcen. Das •Bodenprogramm sowie der •Massnahmenplan Luft werden umgesetzt und ausgewertet.
- Der Klimawandel erfordert einen aktiven Beitrag des Kantons Bern zum Klimaschutz. Dazu gehört neben der Ursachenbekämpfung die Anpassung an den Klimawandel. Konkrete Massnahmen sind dabei unter anderem der Unterhalt der Schutzbauten, die Pflege der Schutzwälder sowie die Anpassung der Warnsysteme an Extremereignisse.
Die Solidarität in unserer Gesellschaft erhalten
- Lohndumping und •Schwarzarbeit sind nicht nur unsozial, sondern verzerren den wirtschaftlichen Wettbewerb. Wir geben mit wirksamen Arbeitsmarktkontrollen Gegensteuer.
- Die Weltwirtschaftskrise wird weiter Spuren hinterlassen – wir unterstützen mit den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren RAV und der kantonalen Arbeitslosenkasse jene Menschen, welche von der Krise persönlich getroffen wurden.
- Das •Gesetz zur Förderung des preisgünstigen Mietwohnungsbaus tritt befristet in Kraft. Ziele sind eine aktive Umsetzung sowie die Verlängerung des Gesetzes.
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