Der Kanton Bern bietet eine hohe Lebensqualität. Damit er sich wirtschaftlich entwickeln kann, ist es wichtig, diesen vielfältigen Kanton auch als attraktiven Wohnstandort wahrzunehmen. Das Thema Wohnen ist deshalb Teil der Wachstumsstrategie und wird unter dem Titel „Wohnen im Kanton Bern“ als gezielte Werbemassnahme umgesetzt.

Der Bund fördert das Wohnen mit verschiedenen Instrumenten. Er kann den Bau oder die Erneuerung von Mietwohnungen für Haushalte mit geringem Einkommen, den Zugang zu Wohneigentum, die Tätigkeiten der Organisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus sowie die Forschung im Wohnbereich fördern. Für die Förderung sind direkte und indirekte Hilfen vorgesehen. Die Förderung beschränkt sich zurzeit auf die indirekte Unterstützung. Der Kanton fördert keine neuen Objekte mehr. Das beco überwacht die früher bewilligten Geschäfte und rechnet die Beiträge ab. Auskünfte zu diesen Geschäften erhalten Sie unter der Telefonnummer 031 633 48 75 oder per Mail.
Der Grosse Rat hat im Dezember 2009 das Gesetz über die Förderung des preisgünstigen Mietwohnungsangebots (PMG) gutgeheissen.
Der Kanton kann künftig gemeinnützige Wohnbauträger – in erster Linie Wohnbaugenossenschaften – und ihre Fachorganisationen bei der Projektentwicklung mit Beiträgen unterstützen. Darunter fallen Konzeptarbeiten, Machbarkeitsstudien, Standortevaluationen, aber auch Beratung und Vermittlung. Für die Realisierung dieser Wohnbauprojekte stehen die Förderinstrumente des Bundes zur Verfügung.
Bis Ende April 2010 läuft die Referendumsfrist zum PMG. Der Regierungsrat wird anschliessend – sofern das Referendum nicht ergriffen wird – die notwendigen Ausführungsbestimmungen erlassen und den Zeitpunkt des Inkrafttretens festlegen.